Warum wird meine Musik in 432 Hz gespielt ?

Ich versuche in meinen Konzert-Vorträgen und Konzert-Seminaren möglichst viele Sinne bei den Zuhörern anzusprechen. Alleine dadurch, dass ich musikalische Elemente verwende erreiche ich schon einiges, aber das war mir noch nicht genug. In Studien hat man herausgefunden, dass die genormte Frequenz, die irgendwann einmal willkürlich bestimmt worden ist, für das Ohr nicht entspannt hörbar ist. Das Ohr muss sich quasi den Ton in die richtige Frequenz zurechthören oder umwandeln.

Anfang des 19. Jahrhunderts hat man die Norm eingeführt, dass der Ton A1 auf 440 Hz einheitlich gestimmt werden soll. So werden seither die meisten Musikinstrumente in 440 Hz produziert. Hz bedeutet übrigens Hertz und ist die Einheit, die die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde angibt.

Die Ergebnisse der Studien zeigen nun, dass es für das Ohr viel angenehmer und entspannter ist, wenn der Kammerton in 432 Hz gestimmt ist, da diese Tonfrequenz mit dem Menschen, der Natur und dem Kosmos im EIN-KLANG schwingt.

Manche Musikinstrumente lassen sich nur schwer umstimmen auf den Harmonischen Ton 432 Hz, wie ein Klavier oder Flügel, oder manche Blasinstrumente. Leichter ist es da bei Saiteninstrumenten. Bei den Proben mit realen Musikinstrumenten für einige meiner Lieder haben wir jedoch festgestellt, es gibt teilweise gar keine geeigneten Stimmgeräte dafür.

Manche Menschen behaupten 440hurts – also 440 Hz schmerzt. Musik in 432 Hz dagegen hat eine fühlbar entspannende und heilsame Wirkung auf den Menschen, öffnet das Herz und verbindet – so wie es der Schwingung entspricht –mit Himmel und Erde, denn wir schwingen in Resonanz mit dem Ton der Erde.

Im Internet findet man eine Menge Beiträge von Wissenschaftlern darüber aber ich habe es ausprobiert und es fühlt sich einfach besser an. Und ich empfehle Dir bei meiner Musik auch einmal ganz genau hinzuhören und zu fühlen und dann zu vergleichen mit vielen Musikstücken, die im Radio zu hören sind.

Es gibt sogar mathematische Beweise, die der Schweizer Wissenschaftler und Sachbuchautor Hans Cousto veröffentlicht hat. Er wurde durch die Berechnung der „harmonikalen Kammertöne“ bekannt, die er von astronomischen Begebenheiten abgeleitet hat. Mittels Oktavgesetz transponierte er Planetenumlaufbahnen in hörbare Töne.

Er hat herausgefunden, dass die Erde in ihrem Jahreston in der 32. Oktave auf Cis – bei 136 Hz schwingt. Dabei ist als Jahreston der Ton gemeint, der sich aus der Schwingung ergibt, die sie für die Zeit eines Jahres, also die Dauer einer kompletten Reise der Erde um die Sonne, in Anspruch nimmt. Die Inder sagen, dieser Jahreston ist die Urschwingung, der immerwährende Ton, das „OM“. Die Sitar und das heilige OM wird in diesem Kammerton CIS bei 136 Hz intoniert.

Folgt man nun diesem Grundton in seiner natürlichen Tonfolge nach oben, gelangt man zum A1= 432 Hz.

Dabei ist der Inder intuitiv und meditativ haargenau zum gleichen Ton gelangt wie Mathematiker rechnerisch. Das zeigt, dass unser Geist und unsere Empfindungen ursprünglich im EINKLANG mit physikalischen und harmonikalen Gesetzmässigkeiten sind.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich aus der Frequenz des natürlichen Kammertons auch die natürlichen Schwingungszahlen der Stimmbänder beim Singen und die der Lippen beim Blasen und Pfeifen ableiten lassen, sowie alle Eigentöne mittönender Resonanzkörper im menschlichen Körper, und selbst die kleinen Intervalle des Vogelgesangs.

Auch schwingt das cortische Organ im Innenohr in Harmonie mit dem natürlichen Kammerton.

Ist der Mensch nun der heute geläufigen und allgegenwärtigen Schwingungen und Musik auf 440 Hz Basis ausgesetzt, so entsteht dadurch Stress und Anspannung, weil sich das Ohr und das Gehirn sozusagen die Töne zurechtbiegen und zurechthören müssen, um somit diese „künstlichen“ Töne in das natürlich angelegte Resonanzsystem des Menschen anzugleichen und zu integrieren.

So ist Musik in 432 Hz Wohltat und Entspannung für den Menschen.

Probiere es doch einfach aus.

Deine Ursula